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25 Şubat 2010 Perşembe

Banditen, Banditen, Banditen...

Herr F S. (78) wird im Flughafen Antalya erwartet. Alle Transferbusse sind startbereit und es fehlt nur Herr F.S. “Es wird noch lange dauern, er schimpft andauernd und die Dolmetscher haben grosse Scwierigkeit, ihn zu verstehen. Ihr könnt abfahren, wir fahren ihn nachher ins Hotel” sagt der Flughafenchef der Reisegesellschaft.
Nach 3 Stunden kommt Herr F.S. wütend im Hotel an und bekommt sein Zimmerschlüssel von der Reception. Er schreit : “Das sind Banditen, die haben meine Sachen genommen und geben nicht zurück, Banditen, Banditen, Banditen !!!”

Einige Reiseteilnehmer naehern sich der Reception und erklaeren der Reiseleitung, was mit ihm los ist: Er hatte vor dem Abflug bei der Polizeikontrolle in seinem Koffer eine “Alarmanlage” mit Fernbedienung und einen “Werkzeugkasten” mit kompletter Ausstattung gehabt. Wegen Flugsicherheit musste er sie abgeben und glaubte nach der Landung in Antalya zurückzubekommen. Aber in der Wirklichkeit durfte er sie erst nach dem Rückflug in Wien wieder haben. Weil er in Antalya seine Sachen nicht bekommen konnte, meinte er, dass die Polizei seine Alarmanlage und Werkzeugkasten gestohlen haette. Er wollte die Polizei bei der Polizei anzeigen.

Am naechsten Tag ist Herr F.S. pünktlich im richtigen Bus und der Ausflug beginnt. Er stellt dem Reiseführer Fragen:
- Kann ich morgen in der naechsten Pension meinen Koffer erreichen?
- Ja Herr S. Aber nur, wenn Sie Ihren Koffer mitnehmen. Bitte vergessen Sie nicht.
- Warum soll ich mitnehmen?
- Das naechste Rundreisehotel ist 400 Kilometer entfernt.
- Brauche ich für unterwegs meinen Pelzmantel ?
- Nein Herr S. So kalt ist es doch nicht. Nehmen Sie nur eine Jacke mit in den Bus.
- Die blöden Polizisten haben meine Alarmanlage weggenommen und geben nicht zurück. Ich brauche ein Zimmer im Erdgeschoss. Bitte sorgen Sie dafür Herr Reiseleiter!
- Mache ich, kein Problem.
Der Tagesausflug endet und die Nacht beginnt. Das Telefon laeutet um 22:00 Uhr im Zimmer des Reiseführers. Die Reception ruft an und muss den Reiseführer an die Reception bitten. Im Hintergrund hört er das Brüllen von Herrn S: “ Ich möchte den Reiseleiter, Reiseleiter, Reiseleiter !!!”. Herr F.S. ist verrückt geworden und macht mit seinem Geschrei das ganze Hotel unruhig. Er zieht sich an, geht hinunter. Hunderte Leute im Lobby des Hotels sind neugierig und bewundern den zitternden, wütenden Herrn S. Wie wird der Reiseleiter die Sache in Griff kriegen? Er kommt und spricht Herrn S an und erfaehrt, dass es in seinem Zimmer kalt ist. Er hat 4 mal um Reparatur der Klimaanlage gebeten und keiner ist bis jetzt gekommen.
- Gehen wir zusammen in Ihr Zimmer und ich versuche Ihre Klimaanlage zu reparieren.
- Ja.
Beide verlassen das Lobby und hören einen kraeftigen Applaus. Alle im Lobby des Hotels applaudieren. Herr S hört und versteht dabei nichts.
Herr S verlaeuft sich 3 mal und findet sein Zimmer. Das Zimmer ist waehrend seines Aufstandes an der Reception warm geworden.
- Herr S, Ihre Klimaanlage funktioniert doch, aber sie ist falsch eingestellt.
- Ja.
- Ich mache es jetzt richtig für Sie. (tut, als ob er neu einstellen würde)
- Ja machen Sie’s.
- Geben Sie mir ein Handtuch aus dem Badezimmer.
- Warum?
- Wir legen es unter die Tür, damit die Kaelte nicht reinkommt.
- Ja (Er bringt das Handtuch)
- Bringen Sie den Sessel! (Er bringt)
- Steigen Sie darauf und halten Sie die Hand vor der Klimaanlage! Sehen Sie, es kommt warme Luft.
- Ja.
- Schlafen Sie gut.
- Danke.
Nachts ist Ruhe. Am naechsten Morgen ist die ganze Gruppe startbereit im Bus. Herr S auch. Der Reiseführer fragt ihn:
-Haben Sie Ihren Koffer mitgenommen?
- Nein, ist in der Pension.
- Ich lasse ihn holen, sonst können Sie heute Ihre Sachen nicht erreichen.
- Warum?
- Das naechste Hotel ist 400 km. entfernt.
- Holen Sie meinen Koffer!
Er laesst den Koffer holen.
Der Tag verlaeuft wie geplant. Nur Herr S laesst unterwegs 2 mal senen Koffer öffnen, nimmt alle Sachen heraus , sortiert sie neu und packt wieder ein.
Bei der Besichtigung einer Ausgrabungsstaette fragt er den Reiseführer
- Brauche ich heute meinen Pelzmantel ?
- Nein.
- Bitte schauen Sie, dass ich in der naechsten Pension ein Zimmer im Erdgeschoss bekomme, mir wurde meine Alarmanlage im Flughafen weggenommen. Es soll eine Waffe sein. Das sind Banditen.
- Sie kriegen Ein Parterre Herr S.
- Ja.
Er kriegt sein Zimmer im Erdgeschoss. Ist vorübergehend beruhigt und geht schlafen.
Nachts um 3 Uhr laeutet das Telefon des Reiseführers.
- Hallo,
- S am Aparat. Ich bin am Empfang der Pension und keiner versteht mich. Ich habe ein Problem.
- Was für einen?
- Wenn mein Rückflug nicht rechtzeitig landet, kann ich nicht in mein Haus. Herr Holzmeister schliesst seine Schlosserei um 7 Uhr. Meine Alarmanlage wurde mir weggenommen ……Die gleiche Geschichte endet mit den gleichen Worten: Banditen, Banditen, Banditen!!!
- Herr S ich werde Ihr Problem morgen lösen.
- Ja.

Das Telefongespraech endet, aber wiederholt sich bis 07:00 Uhr drei mal. Der Wunsch des Reiseführers , ihn telefonisch nicht zu verbinden, klappt nicht, weil er so laut schreit, dass das ganze Hotel geweckt wird.
Am naechsten Morgen ist Herr S. pünktlich im Bus, aber sein Koffer in einem anderen Bus. Der Reiseführer holt sein Gepaeck und laesst in den richtigen Bus laden. Die Reisegruppe hat langsam Mitleid und möchte dem Reiseführer helfen, aber Herr S laesst es nicht zu. Der Tag beginnt. Bei der Mittagspause wird Herr S vermisst. Der Reiseführer findet ihn auf der Suche nach einem Hausprospekt.
- Die verstehen mich nicht Herr Reiseleiter. Ich suche ein Bild von dieser Pension.
- Leider gibt es kein Bild.
- Ja. (schliesst sich der Gruppe beim Mittagessen ein.)
Nach dem Essen ruft er den RL noch einmal :
- Ich habe ein Problem Herr RL.
- Bitte sehr.
- Ich brauche hier einen Zeugen. Ich habe gerade getrocknete Aprikosen für 3 Euro gekauft. Wenn sie nicht gut schmecken, werde ich mich beschweren. Darum brauche ich einen Zeugen, dass ich sie hier gekauft habe.
- Ich bin Zeuge.
- Ja.

Um es nicht zu langweilig zu machen, lassen wir die weiteren Einzelheiten und kommen zum letzten Tag der Reise. Der Reiseführer verabschiedet sich nach der Zimmerverteilung im letzten Hotel von seiner Gruppe. Jeder Reiseteilnehmer bedankt sich und gratuliert ihm wegen seinen stabilen Nerven.
Einer fehlt: Wer kann das sein?
Der Reiseführer sieht ihn vor dem Hoteleingang:
- Herr S , ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund, Aufwiedersehen
- Danke schön der Herr, ich kenne Sie zwar nicht , aber ich wünsche Ihnen auch alles Gute. Wissen Sie wo der Reiseleiter ist, ich habe ein Problem. Man hat mir im Flughafen meine Alarmanlage weggenommen ……

6 Şubat 2010 Cumartesi

Gesundheit über alles !!


Nach der Ankunft im Rundreisehotel kommt Herr ... und spricht den Reiseführer mit einem erschöpften Ton an:
-Meiner Frau geht's nicht gut. Sie braucht dringend einen Arzt!
-Was hat sie?
-Durchfall.
-Wir rufen gleich einen Artzt an und er wird möglichst schnell da sein. Für Ihre Information: Sein Besuch kostet (umgerechnet)100 Euro.
-Nein Danke, ist nicht nötig. Ich hoffe, es geht ihr morgen besser.
-Ich auch?

Leider ist es meine eigene Erfahrung: Mehr als die Haelfte aller aehnlichen Faelle enden mit dieser Entscheidung. Ist Gesundheit nicht so viel Wert??

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http://www.progblog.de/archiv/darf-ich-dich-kurz-stoeren

2 Şubat 2010 Salı

Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit hier?


Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit hier?

Eine Dame traegt seit Anfang der Zentralanatolienrundreise zwei Brillen aufeinander. Eine normale und eine Sonnenbrille zur gleichen Zeit und am gleichen Gesicht. Sie kommt und fragt in 30 minütigen Perioden den Reiseführer: Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit hier? Dieselbe bohrende Frage einmal, zweimal, fünfzehnmal, sechsundreissigmal am Tag. Der Reiseführer versucht seine Ruhe zu behalten und die Frage richtig zu beantworten, als ob er eine Wetterstation mit sich tragen würde. Endlich reicht es ihm und stellt die Gegenfrage: Warum fragen Sie es staendig? Sie regt sich gewaltig auf und gibt die Antwort: Ich habe meine Kontaktlinsen zu Hause vergessen.(Damals gab es nur Hartlinsen). Meine Augen sind zu trocken. Ausserdem ist es sehr unangenehm, zwei Brillen aufeinander zu tragen??? Er schweigt und stellt keine weiteren Fragen. An den naechsten Tagen beschwert sich die Dame über allesmögliche und spricht zu gern über die schlaflosen Naechte.Die Reise geht zu Ende. Kurz vor dem Abschied am Flughafen erfaehrt der Reiseführer den richtigen Grund der schlaflosen Naechte und trockenen Augen. Die Dame sagt: Tschüss junger Mann, du weisst nicht, was du verpasst hast. Aus uns beiden könnte doch was werden.

1 Şubat 2010 Pazartesi

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"Darf ich Sie kurz stören?"
Diese typische Frage wird dem Reiseführer oft gestellt, gerade wenn er seine Ruhe braucht. Es ist klar, dass man ihn stört. Warum soll man um Erlaubnis bitten, wenn man stören will, oder muss.
Wie soll der Reiseführer diese Frage beantworten???

"Darf ich Sie kurz stören?"
"Ja Bitte stören Sie mich!"

30 Ocak 2010 Cumartesi

Zahlen Bitte...


Eine Bemerkung im voraus: Der Kellner bringt in der Türkei eine Rechnung für den ganzen Tisch und fragt nie, ob man getrennt zahlen möchte. Die Türken teilen die Rechnung durch Personenzahl. Es gibt in vielen Restaurants zig verschiedene Vorspeisen, die einfach in die Mitte des Tisches serviert werden , sodass jeder auf seinen Teller nehmen kann. Niemend rechnet, wieviel Stück Bohnen der andere gegessen oder wieviel centiliter Wein getrunken hat und wieviel er selbst nehmen darf. Wenn die eine oder andere Vorspeise mehr Interresse findet, wird noch ein Teller davon bestellt. Das nennt sich “Meze” Kultur. (Meze: Vorspeise)

In solchen Restaurants essen auch Deutsche Touristen, die meistens das Lokal unzufrieden verlassen. . Der Reiseführer beobachtet seine Gaeste:

Die Höflichen: Sie nehmen von jeder Spezialitaet ganz wenig, damit die anderen am Tisch auch davon essen können. Dann verlassen sie den Tisch mit halbvollem Magen und sie beschweren sich über die kleinen Portionen beim Reiseführer. Resultat: Unzufrieden!
Die Unhöflichen: Sie nehmen allesmögliche auf ihren Teller, sodass die anderen nur die leeren Teller essen müssen. Durch die unangenehmen Blicke von ihren Reisegefaehrten, merken sie, dass etwas nicht stimmt. Dann verlassen sie den Tisch mit ganz vollem Magen und beschweren sich über die kleinen Portionen beim Reiseführer. Resultat: Unzufrieden!

Unseriös....

“ Wir vermissen die Uhr meines Mannes. Er hat sie heute morgen im Zimmer liegenlassen und jemand hat gestohlen !!!” sagte Frau Haider Ihrer liebenswerten Reiseleiterin.
“ Es war ein Erbstück und eine sehr sehr wertvolle Uhr, was kann man machen? Das Hotel ist sehr unseriös, kann man bei Ihnen im Hotelzimmer nichts lassen, wird alles immer gestohlen??”

Die Reiseleiterin konnte sich gut beherrschen, schimpfte nicht und machte das bestmögliche , um die Uhr wieder zu finden. Aber erfolglos. Weder die Polizei noch die Hotelleitung konnte die Uhr finden.

Am naechsten Tag war eine Stadtrundfahrt. Herr Haider stolperte den ganzen Tag, als ob er an einem Bein gelaehmt waere. Nach der Frage der Reiseleiterin antwortete er mit einer bösen Stimme: “Mein rechter Fuss tut weh und es wird immer schlimmer. Nach der Ankunft im Hotel besuchte das Ehepaar den Hotelarzt in Begleitung der Reiseleiterin. Der Arzt sagte: “Herr haider Bitte ziehen Sie Ihr rechtes Schuh aus.”

Es war eine blutige Szene: Zuerst kam der Fuss heraus, geschwollen und auf der Sohle eine Wunde in der Grösse einer Uhr. Im rechten Schuh von Herrn Haider lag die verlorene (gestohlene) Uhr von gestern. Sie war ausversehen in das Schuh gefallen. Dass er es den ganzen Tag nicht bemerkt hat, ist eigenartig, dass er nicht mal reingeschaut hat, ist noch interressanter. Aber dass die beiden sich wegen den Beschuldigungen beim Hotel und bei der Reiseleiterin nicht entschuldigt haben, ist ganz normal und typisch.